Kurz beantwortet, was man vor dem ersten Skill wissen will.
Mit einem Skill. Ein Skill ist wie eine Fähigkeit zum Einsetzen: eine kleine Datei, in der steht, wie die KI eine bestimmte Aufgabe gut erledigt, zum Beispiel Texte glätten, einen Businessplan bauen oder Code prüfen. Sie laden die Datei einmal in Ihr KI-Werkzeug, danach greift die KI von selbst darauf zurück, sobald die Aufgabe passt. Sie müssen nichts programmieren.
Ein Skill ist eine Anleitung, die Ihrer KI beibringt, wie Sie eine Aufgabe erledigt haben wollen. Man kann auch sagen: eine Zusatzfähigkeit für die KI. Ausführlich, mit Beispiel: Was ist ein Skill? →
Ein Prompt ist eine einzelne Anweisung, die Sie der KI im Chat geben, zum Beispiel „Schreibe mir eine Antwort auf diese Bewertung“. Sie gilt nur für dieses eine Gespräch. Ein Skill ist dagegen dauerhaft gespeichert und enthält die ganze Arbeitsweise, die die KI bei passenden Aufgaben von selbst nutzt. Prompts finden Sie bei uns in der Prompt-Ecke, Skills im Verzeichnis.
LLM steht für „Large Language Model“, auf Deutsch großes Sprachmodell. Gemeint ist die KI hinter Chat-Programmen wie Claude oder ChatGPT: ein Modell, das Texte versteht und schreibt. Skills sind Zusatzfähigkeiten für genau diese Modelle.
Ja. Skillkontor ist ein deutschsprachiges Verzeichnis für geprüfte Agent-Skills. Jeder gelistete Skill durchläuft vor der Aufnahme eine dreistufige Prüfung, und das Ergebnis steht als öffentliches Ampel-Protokoll auf seiner Seite. Beschreibung und Protokoll sind auf Deutsch geschrieben.
Ein Agent-Skill ist ein kleiner Ordner mit einer Textdatei namens SKILL.md. Darin stehen Anweisungen, Vorlagen und Fachwissen, die eine KI lädt, sobald eine Aufgabe dazu passt. Der Standard ist offen, viele KI-Werkzeuge können solche Dateien lesen.
Ein Skill ist nur Text, aber eine KI folgt diesem Text. Darum lohnt der Blick hinein, bevor man ihn benutzt: Fordert er Zugriff auf Dateien, Programme oder Fremddienste, und passt das zu seinem Zweck? Eine absolute Garantie gibt es nicht, auch nicht bei uns. Bei Skillkontor sehen Sie an jedem Skill, ob er nur assistiert und Text liefert oder ob er handelt, und wie die Prüfung ausgefallen ist.
In drei Stufen. Erst wird der Skill gelesen und automatisch durchsucht, ohne dass etwas ausgeführt wird. Dann wird er in einer abgeschotteten Umgebung ohne Werkzeuge und ohne Netzzugang geprüft. Zuletzt entscheidet eine Person, ob er gelistet wird. Was durchfällt, erscheint nicht im Verzeichnis. Wie die einzelnen Prüfungen im Detail arbeiten, geben wir nicht preis, damit sich niemand gezielt darauf einstellen kann.
Nichts. Alle gelisteten Skills sind kostenfrei. Auch die Prüfung eines eingereichten Skills kostet nichts.
In drei Schritten, am Beispiel von Claude Code: Die Datei SKILL.md aus dem Verzeichnis herunterladen, in den Skills-Ordner des Werkzeugs legen, zum Beispiel unter .claude/skills/name/SKILL.md, und dann im Chat die Aufgabe nennen. Der passende Skill greift automatisch. Bei anderen Werkzeugen ist es sinngemäß dasselbe.
Ein assistierender Skill denkt und schreibt: Er liefert einen Entwurf, den Sie beurteilen, und greift nicht ins System ein. Ein handelnder Skill führt Programme aus, ändert Dateien oder ruft Fremddienste auf. Er nimmt mehr ab, braucht aber auch mehr Vertrauen und wird deshalb strenger geprüft.
Über das Formular auf der Seite „Skill einreichen“. Die Prüfung ist kostenfrei, das Ergebnis wird öffentlich als Ampel-Protokoll angezeigt, und Ihr Skill bleibt Ihrer. Gelistet wird nur, was die Prüfung besteht und von einer Person freigegeben wird.
Betreiber ist Einzelstein Software in München. Skillkontor ist unabhängig und nicht mit den Herstellern der genannten KI-Werkzeuge verbunden.