Agent
GrundbegriffEin KI-Programm, das nicht nur antwortet, sondern selbst mehrere Schritte geht: Dateien liest, Werkzeuge benutzt, Aufgaben abarbeitet. Ein Sub-Agent ist ein Helfer, den ein Agent für eine Teilaufgabe startet.
Klartext-Lexikon
Rund um KI und Skills schwirren viele Fachwörter herum. Hier stehen sie in ruhiger Sprache, ohne Fachchinesisch, in zwei, drei ehrlichen Sätzen.
Ein KI-Programm, das nicht nur antwortet, sondern selbst mehrere Schritte geht: Dateien liest, Werkzeuge benutzt, Aufgaben abarbeitet. Ein Sub-Agent ist ein Helfer, den ein Agent für eine Teilaufgabe startet.
Lieblos in Masse erzeugte KI-Inhalte, die man am immer gleichen Muster erkennt: bei Texten an Floskeln, bei Bildern und Webseiten am Einheitslook. „Slop“ heißt so viel wie „Pampe“.
Eine Schnittstelle (API) verbindet zwei Programme. Der API-Schlüssel ist dabei wie ein Passwort, mit dem sich Ihr Werkzeug bei einem fremden Dienst anmeldet. Er sollte geheim bleiben.
Ein assistierender Skill denkt und schreibt nur und liefert Ihnen einen Entwurf. Ein handelnder Skill tut etwas in der Welt: führt Programme aus oder ruft fremde Dienste auf. Handelnde Skills sind mächtiger und brauchen mehr Vertrauen. Mehr dazu unter Was ist ein Skill.
Ein täuschend echtes, aber künstlich erzeugtes oder verändertes Bild, Video oder Tonstück einer Person oder Szene. Wer so etwas veröffentlicht, muss es in der Regel kennzeichnen.
Externe Dienste, die ein Skill aufruft: etwa eine Bild- oder Video-Schnittstelle im Netz. Sie brauchen meist einen Schlüssel und schicken Daten nach außen; deshalb prüfen wir sie besonders streng.
Wenn eine KI etwas Falsches selbstbewusst als Tatsache behauptet: erfundene Zahlen, Quellen oder Namen, die plausibel klingen, aber nicht stimmen. Deshalb gilt: Wichtiges immer nachprüfen.
Die Menge an Text, die eine KI gleichzeitig „im Kopf“ behalten kann. Wird ein Gespräch sehr lang, fällt Älteres hinten heraus. Die KI „vergisst“ es.
Die Pflicht, bestimmte KI-Inhalte offenzulegen, vor allem täuschend echte. In der EU regelt das die KI-Verordnung. Fertige Bausteine dafür liefert unser Skill ki-kennzeichnung.
Model Context Protocol: ein offener Standard, über den ein KI-Assistent mit externen Werkzeugen und Datenquellen verbunden wird. Man kann es sich wie eine gemeinsame Steckdose zwischen KI und Programmen vorstellen.
Eine sehr freizügige Software-Lizenz: Man darf den Code nutzen, ändern und weitergeben, solange der Lizenz- und Urhebervermerk erhalten bleibt. Viele Skills stehen unter MIT.
Ein Plugin für Claude Code, das verändert, wie das Programm aussieht und sich verhält, zum Beispiel mit einer eigenen Anzeige, einem angehaltenen Befehl oder einem eigenen Knopf. Ein Mod läuft mit Ihren Rechten und ist nicht abgeschottet. Installieren Sie ihn deshalb nur aus Quellen, denen Sie trauen. Mehr dazu in den Tipps.
Die Eingabe, mit der Sie der KI sagen, was sie tun soll: Ihre Anweisung oder Frage.
Ein versteckter Befehl, der in einen Text oder in Daten eingeschleust wird, um die KI zu etwas anderem zu bringen als beabsichtigt. Eine der wichtigsten Gefahren. Wir suchen bei der Prüfung gezielt danach.
Ein abgeschotteter Bereich, in dem etwas geprüft oder ausgeführt wird, ohne an Ihr echtes System heranzukommen. Unsere Prüfung läuft in einer solchen Quarantäne.
Eine Textdatei mit Anweisungen, die ein KI-Assistent für eine bestimmte Aufgabe befolgt. Einmal abgelegt, greift sie immer wieder, ohne dass Sie alles neu erklären müssen.
SKILL.md ist die Datei, in der ein Skill steht. Ihr „Frontmatter“ ist der kleine Kopf oben darin, der Name, Beschreibung und Lizenz maschinenlesbar festhält.
Das „große Sprachmodell“ (englisch Large Language Model) ist die KI dahinter: auf riesigen Textmengen trainiert, sagt sie jeweils das nächste Wort voraus und erzeugt so Sprache.
Die kleinen Häppchen, in die eine KI Text zerlegt: meist Wortteile. Länge, Tempo und Kosten werden in Token gerechnet, nicht in Wörtern.
Eine oft unsichtbare Markierung in KI-Inhalten, an der sich maschinell erkennen lässt, dass etwas durch eine KI erzeugt oder verarbeitet wurde. Diese Markierung schuldet in der Regel der Anbieter des KI-Werkzeugs. Wichtig: Sie beweist Verarbeitung, nicht Urheberschaft. Und ihr Fehlen beweist gar nichts.
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