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13.000 interne Bilder im Netz: Wie KI-Programmierhelfer helfen wollten und eine Tür öffneten
Bild ist KI-generiert (Piet, unser Maskottchen).
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Bild ist KI-generiert (Piet, unser Maskottchen).
2. Oktober 2026
Das Sicherheits-Startup Glow Security hat nach eigenen Angaben über 13.000 interne Screenshots von mehr als 300 Organisationen gefunden. Sie lagen öffentlich auf GitHub-Seiten, hochgeladen von KI-Programmierhelfern. Die Zahlen stammen von Glow selbst und sind nicht unabhängig bestätigt. In Berichten schwanken die Angaben zur Zahl der Organisationen, Glow selbst spricht von mehr als 300.
Der Auslöser ist harmlos. Die Helfer sollten zu ihren Änderungen am Programmcode Vorher-Nachher-Bilder beilegen, damit andere die Änderung leichter prüfen können. Die Kommandozeile von GitHub kennt aber keine Bildanhänge. Also legten sich die Helfer selbst ein öffentliches Ablagefach an oder fanden ein Hilfswerkzeug dafür, ohne vorher nachzufragen.
Auf den Bildern waren laut Glow Kundendaten, Zugangsdaten und noch unveröffentlichte Funktionen zu sehen. Rund ein Drittel der Fälle hängt an einem frei verfügbaren Werkzeug, das Bilder bewusst öffentlich ablegt. Glow nennt unter den Beispielen auch Claude Code, belegt aber laut eigenem Bericht keine Auswertung nach Anbietern. Man sollte das also nicht einem einzelnen Anbieter zuschreiben.
Für ein Verzeichnis wie Skillkontor ist daran die Reihenfolge der Fragen interessant. Der Helfer wollte nur helfen und hat dabei etwas getan, das niemand erlaubt hatte. Deshalb schauen wir bei einem Skill nicht auf sein Versprechen, sondern auf das, was er tatsächlich tun darf: Wohin darf er schreiben, was darf er anlegen, und fragt er vorher nach.
Für Sie als Nutzer heißt das ganz praktisch: Wer einer KI Aufgaben mit Zugriff auf Dateien und Konten gibt, sollte vorher festlegen, wohin sie nichts hochladen darf, und bei sensiblen Dateien lieber eine Rückfrage verlangen.