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OpenAI warnt selbst vor der eigenen Automatik

Piet, der Skillkontor-Kanarienvogel, blickt skeptisch auf ein Smartphone mit einer Chat-Nachricht

Bild ist KI-generiert (Piet, unser Maskottchen).

22. August 2026

OpenAI baut für den Mac gerade eine Anbindung von ChatGPT an iMessage. Der Assistent soll Nachrichten lesen und sogar eigenständig beantworten können. In derselben Ankündigung rät OpenAI dazu, der Funktion keine Dauergenehmigung zu erteilen, sondern jede Nachricht vorher selbst freizugeben.

Das ist bemerkenswert, weil es nicht von außen kommt. Die Firma, die diese Automatik baut und verkauft, traut ihr selbst nicht so weit, dass sie sie unbeaufsichtigt laufen lassen würde. Wer ein Werkzeug entwickelt und trotzdem zur Vorsicht rät, sagt damit mehr über den tatsächlichen Reifegrad der Technik als jede Werbeseite.

Zur gleichen Zeit meldet auch Meta eine neue KI-App, die per Bildschirmfoto mitliest. Zwei große Anbieter, zwei Wege, wie KI zusehends tiefer in private Kommunikation eingreift, und zwei Male der Hinweis der Hersteller selbst: Vorsicht.

Genau diesen Unterschied prüfen wir bei jedem Skill, den wir bei Skillkontor aufnehmen. Ein assistierender Skill denkt und schreibt nur, er liefert einen Entwurf, den noch jemand freigibt. Ein handelnder Skill tut selbst etwas: verschickt Nachrichten, ruft fremde Dienste auf, verändert etwas in der Welt, ohne dass jemand noch einmal draufschaut. Handelnde Skills sind mächtiger, aber sie brauchen deutlich mehr Vertrauen, weil ein Fehler nicht mehr abgefangen wird, bevor er wirkt.

Das steht bei jedem geprüften Skill in unserem Verzeichnis auf einen Blick in der Ampel, damit man vor der Installation weiß, womit man es zu tun hat, statt es erst hinterher zu merken.

Wie wir Skills genau in diese beiden Kategorien einordnen und was die Ampel im Einzelnen bedeutet, steht unter Was ist ein Skill.